Gäddede

Posted on Mrz 23, 2017 in Expedition

Es gibt Tage wie den letzten Sonntag. Er begann sehr kalt, die Sonne schien und alles passte. Den Abend zuvor hatte ich mit Margareta und Lasse verbracht. Das Essen im Hotel Holmen war ausgezeichnet. Vor allem das Vorspeisebuffet war hervorragend.

Margareta und Lasse brachten mir das Hundefutter für den zweiten Teil. Der Schlitten war also richtig schwer. Dennoch waren wir mit einer Leichtigkeit unterwegs, die mir gefiel. Sogar die kalte Luft fühlte sich weich an auf der Haut. So machte es Freude mit den Hunden unterwegs zu sein. Lurvas machte seinen Job als Leithund richtig gut und so war es ein einfaches einen perfekten Platz für den Lunch zu erreichen.

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Für die Nacht fand ich ausserhalb von Valsjöby ein Ort zum Campieren. Zu meiner Überraschung kam ein Jogger vorbei, mit dem ich mich kurz unterhielt.

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Von hier wollte ich in einem Tag über die Berge nach Gäddede. Die Rechnung ging gar nicht auf. Bis an die Waldgrenze hatte es Spuren von Schneemobilen, wie erwartet. Dann sollte windgepresster Schnee kommen. Beton nennen ihn die Schweden. Der war aber unter einer dicken Schicht Neuschnee begraben. Dieser wiederum war von einer eisigen Kruste überzogen, durch die wir bei jedem Schritt durchbrachen. Bei insgesamt 34 Füssen eine ziemlich mühsame Geschichte.

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Sie endete mit einer Übernachtung beim Lobbnesjö. Also weit oben auf den Bergen. Tags darauf windete und schneite es ziemlich. So entschied ich mich sicherheitshalber zu bleiben.

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(Wie viele Hunde liegen hier vor dem Schlitten?)

Die Abfahrt von dort war den Namen nicht wert. Weil der Schnee tief war, musste ich den Hunden bergab vorausgehen und ihnen eine Spur vorbereiten, so dass sie den Schlitten ins Tal ziehen konnte.

Inzwischen habe ich die Schwierigkeiten hinter mir und bin sicher in Gäddede angekommen. Hotel, Sauna und Essen sind wunderbar. Auf ein richtiges Bette freue ich mich jetzt schon, auch wenn ich mit dem Schlafkomfort auf meiner EXPED-Downmat sehr zufrieden bin.

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Voraussichtlich in zwei Tagen werde ich in Klimpfjäll ankommen. Dort, wo ich meine erste Schritte als Musher gemacht habe.  Ich bin gespannt, wie sich der Ort verändert hat.

PS: In meinen Team laufen acht Hunde: Lurvas, Volek, Mig, Kosh, Diesel, Addi, Riggu und Heckler. Mehr zu den Herren schreibe ich gerne später mal.

 

1 Comment

  1. R enat e
    24. März 2017

    Cooli Fotene – wie wänn öpper anders sie ufgno

    Vill Erfolg und Glück!

    Renate

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